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Notrufnummer für hörgeschädigte Menschen

Aus aktuellem Anlass weisen wir hier auf die Notrufnummer der Polizei Dortmund für hörgeschädigte Menschen hin:

SMS und Fax: 0231 - 1206186


Manchmal braucht die Antwort etwas länger.
Bitte Geduld haben.

15.09.2016

Impressionen vom Sommerfrühstück am 10.09.2016

   

19.05.2016

KOFO „Sei mutig & schau nicht weg! Richtiges Verhalten bei Überfall, Raub und Belästigung“ am 20.04.2016

 

Am Mittwoch, den 20.04.2016 fand in der großen Veranstaltungshalle des Zentrums für Gehörlosenkultur e.V. in Dortmund von 17.00-19.00 Uhr das KOFO zum Thema Zivilcourage statt.

Die beiden Referenten Joachim Splittgerber und Andrea Keimberg von der Polizei Dortmund informierten umfassend und sehr anschaulich über das Thema. Zunächst stand die Entstehung von Gewalt im Vordergrund. Wie kommt es zu einem Überfall, einer Schlägerei? Welches Verhalten wirkt provozierend auf die Täter? Im Anschluss daran verdeutlichten beide Referenten, wie man sich am besten verhält, wenn es zu einer Bedrohungssituationen kommt.

Beide Referenten betonten, dass es wichtig sei, andere Personen aufmerksam zu machen. Neben den eigenen Möglichkeiten sich bemerkbar zu machen, oder den helfenden Einsatz einer Trillerpfeife, stellten sie den sehr hilfreichen sog. Schrillalarm vor. Dieser verunsichert die Täter durch einen dauerhaften, weit reichenden Schrill-Ton. Dadurch alarmiert er andere Personen, so dass diese zur Hilfe eilen können. Einmal ausgelöst, lässt sich der Alarm nur schwer wieder abstellen. Die Batterien sind fest verschlossen, das Gerät ist durch eine widerstandsfähige Hülle geschützt. Der Täter ist mit der Situation überfordert und hat kaum Möglichkeit, den Alarmton zu stoppen. Gelingt es einem dadurch, den Täter zu verwirren oder abzulenken, sollte man immer versuchen, direkt zu anderen Personen zu flüchten.

Frau Keimberg und Herr Splittgerber warnten im Falle eines Angriffs ausdrücklich vor Gegenwehr. Man wisse nie, ob der Angreifer bewaffnet sei. Besser sei es, dem Täter das Diebesgut zu überlassen, denn sobald sie ihre Beute haben, lassen diese in der Regel vom Opfer ab und fliehen.

Zu körperlicher Gegenwehr rieten die Referenten nur im Falle eines sexuellen Übergriffs. Gewalt sollte hierbei nur eingesetzt werden, um sich selbst eine Fluchtmöglichkeit zu verschaffen.

Der Vortrag der beiden Referenten wurde durch Videoauschnitte und ein Rollenspiel aufgelockert. Bereits während des Vortrages gab es zahlreiche Diskussionsbeiträge.

Die Gebärdensprachdolmetscher David Niemann und Gerda Mallek waren für die reibungslose Verständigung verantwortlich.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten, den Dolmetschern und den etwa 80 Besuchern für das gute Gelingen der Veranstaltung.

Das KOFO-Team Dortmund

19.04.2016

Familienausflug in den Zoo

Die Familienhilfe hat am 01.04.2016 einen Ausflug in den Gelsenkirchener Zoo gemacht. In der Zoom-Erlebniswelt konnten 9 Familien bei sonnigem Wetter viele Tiere sehen und die gemeinsame Zeit genießen. Alle beteiligten Kinder und Eltern sowie die begleitenden Familienhelfer hatten großen Spaß und freuen sich auf den nächsten geplanten Ausflug.

20.01.2016

Kinderglück Dortmund e.V., Aktion Lichtblicke e.V. und Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. unterstützen ein familienpädagogisches Intensivtraining für gehörlose Familien auf Mallorca

   

Drei Familien aus der Sozialpädagogischen Familienhilfe des Zentrums für Gehörlosenkultur e.V. reisten im September 2015 erstmalig nach Mallorca. Dort wohnten sie mit zwei Betreuern in einer Finca, die inklusive ihrer Autos durch die Stiftung Kinderglück Dortmund e.V kostenlos bereit gestellt wurde. Das neuartige Konzept dieser Familienfreizeit für Familien mit gehörlosen Familienmitgliedern wurde von den beteiligten Jugendämtern ausgesprochen begrüßt. Den sechs gehörlosen Erwachsenen und drei hörenden Kindern gefiel die Reise wirklich gut, denn man erlebte einen abwechslungsreichen Alltag mit einer Mischung aus Pädagogik und Freizeit.

Besuche im Aqualand in Arenal, im Tierpark Marineland, in der Hauptstadt Palma de Mallorca sowie mehrere Ausflüge zu verschiedenen Stränden standen auf dem Programm. Natürlich hatte die Reise mehrere pädagogische Ziele. Die Kommunikation und Interaktion untereinander wurde gefördert und das Erziehungsverhalten der Eltern intensiv reflektiert. Ein strukturierter Tagesablauf und die Organisation von alltäglichen Aufgaben, wie Kochen, Waschen, Putzen oder Einkaufen, wurden gemeinsam trainiert. Bestimmte Bereiche des Familienalltags, z.B. das Zu-Bett-Gehen oder Essensgewohnheiten, konnten direkt gemeinsam gelebt und mit vereinbarten Zielen eingeübt werden.

Alle Teilnehmer bedanken sich noch einmal herzlich bei Öffnet externen Link in neuem FensterKinderglück Dortmund e.V.! Ohne Herrn Krispins Unterstützung wäre diese Familienfreizeit nicht möglich gewesen.

Unterstützt wurde die Reise ebenfalls von der Öffnet externen Link in neuem FensterAktion Lichtblicke e.V., die einen Beitrag zu den Flügen der Familien leistete. Das Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. freut sich, derartige Aktionen in gelungener Kooperation zu unterstützen und hofft, sie auch in Zukunft wieder durchführen zu können.

 

 

 

01.10.2015

Jubiläumsfeier in Gebärdensprache - Freundschaft ist ein starkes Band

Schon von weitem konnte man die Feier des Zentrums für Gehörlosenkultur hören. Denn die Trommeln aus Gambia schallten bis auf die Straße. Für die vielen gehörlosen Besucher waren sie nicht hörbar, aber spürbar. Mit Luftballons in der Hand fühlten sie die Schwingungen nach oder setzen sich selber an die Trommeln, um lauthals deutlich zu machen: Wir haben eine Stimme!

Das Zentrum für Gehörlosenkultur (ZfG) und das Wohnheim für gehörlose Menschen feierten ein Doppeljubiläum. 30 Jahre existiert die Beratungseinrichtung für hörgeschädigte Menschen schon in Dortmund, die sich aus einer Eterninitiative rund um Ulrich Pufhan und Wolfgang Wenzler gründete. In der Vielfalt der Beratungsangebote von Familienhilfe, Integrationsfachdienst über amtliche Betreuungen bis hin zur Suchtberatung stellt sie eine Besonderheit für den Personenkreis dar. Regelmäßige Sprechstunden bieten eine Anlaufstelle für kleine und große Nöte und Fragen. Die sozialpädagogischen Mitarbeiter beherrschen die Gebärdensprache. Schwerhörige Menschen finden hier ebenso Gehör wie CI-Träger und Spätertaubte.

Das Wohnheim mit der Außenwohngruppe in Kley bietet seit nunmehr 25 Jahren einen festen Wohn- und Lebensraum für 20 erwachsene Menschen mit einer Mehrfachbehinderung. Bernd Mengelkamp hat als Mann der ersten Stunde das Wohnhaus in ein Zuhause verwandelt. Zahlreiche Bewohner und regelmäßige Besucher des Zentrums feierten am Samstag den 15.08.2015 gemeinsam auf dem zeitgleich stattfindenden Sommerfests des Union-Gewerbehofs.

Nicht nur Geschäftsführer Joachim Welp betonte die Bedeutung der beiden Einrichtungen in seiner Begrüßungsrede. Wilhelm Enning (91), der von Beginn an beim Umbau der ehemaligen Kaue in ein ansehnliches, offenes Haus dabei war, stellte in zauberhafter Verkleidung gebärdensprachlich dar, wie wichtig der Zusammenhalt von hörenden und hörbeeinträchtigten Menschen in unserer Gesellschaft ist. „Freundschaft ist ein starkes Band“, war sein flammender Appell an die mehr als 200 Gäste.

 

16.07.2015

Schule...und was dann? 2. Elternseminar im Zentrum für Gehörlosenkultur Dortmund e.V.

 

Am 12. Juni 2015 fand in Form einer Nachmittagsveranstaltung erneut ein Elternseminar im Rahmen des Projekts STAR - Schule trifft Arbeitswelt - für Eltern statt, deren Kinder eine Hörschädigung haben und in Westfalen-Lippe eine Schule besuchen. Erstmals nahmen auch Eltern teil, die ihre Kinder nicht an einer Förderschule Hören und Kommunikation, sondern im Gemeinsamen Lernen unterrichten lassen.

Peter Dieler (leitender Audiotherapeut der MEDIAN Klinik am Burggraben in Bad Salzuflen) und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Integrationsfachdiensten Dortmund, Gelsenkirchen und Münster führten durch die Veranstaltung. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden konzentriert Themen im Zusammenhang mit der Berufsorientierung diskutiert und besprochen. Wie kann es nach der Schule weitergehen? Welche Rolle spielt die Kommunikation? Muss ich eigentlich alles alleine machen?

Zudem wurden vier Referenten, ein Tischler in Ausbildung und seine Mutter, sowie Eltern eines gelernten Fachinformatikers eingeladen. Sie alle haben den Prozess der Berufsorientierung derzeit abgeschlossen und erzählten den Eltern in einer anregenden Art und Weise ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Viel Mutmachendes wurde besprochen, Kritisches wurde dennoch nicht verborgen, sondern offen und ehrlich mit den Teilnehmenden geteilt.

Auch in den Pausen, während derer sich bei Kaffee und Kuchen gestärkt werden konnte, hörten die Gespräche nicht auf. Die Chance sich mit anderen Eltern auszutauschen, deren Kinder ebenfalls eine Hörbehinderung haben, wurde intensiv genutzt. Gehört, gestärkt und mit vielen neuen Informationen im Gepäck, ging dieser schöne Freitag, für alle Beteiligten zufriedenstellend, gegen 18.30 Uhr zu Ende.

Wir bedanken uns herzlich bei Peter Dieler für die erneut tolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch unseren Gastreferenten möchten wir Danke sagen für Ihre bereichernde Teilnahme! Zum Schluss freuen wir uns über alle Eltern, die teilgenommen und mit ihren offenen und ehrlichen Beiträgen maßgeblich zum Gelingen unserer Veranstaltung beigetragen haben. Schön, dass Sie alle da waren!

04.12.2014

Tag der offenen Tür an der Rheinisch-Westfälischen Realschule Dortmund

 

Viele neugierige Augen und Ohren waren am 22. November 2014 in der Öffnet externen Link in neuem FensterRheinisch-Westfälischen Realschule anzutreffen. Am Tag der offenen Tür informierten sich zukünftige Fünftklässler mit ihren Eltern über die Schule und deren Angebote. Zum Einen konnten sich Interessierte Unterrichtsstunden ansehen und dort hospitieren. Zum Anderen gab es die Möglichkeit sich in der Aula über zusätzliche Angebote und KooperationspartnerInnen zu informieren.

Hier war auch das Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. Dortmund mit einem Informationsstand vertreten. Die Öffnet internen Link im aktuellen FensterAllgemeine Beratung für schwerhörende Menschen, Öffnet internen Link im aktuellen FensterSuchtberatung und die Öffnet internen Link im aktuellen FensterSozialpädagogische Familienhilfe sind nur ein Teil der Angebote, die das Zentrum für Gehörlosenkultur in Dortmund und Umgebung anbietet.

Die gebärdensprachkompetenten Mitarbeiterinnen des Hauses Lisa Berger und Sara Breust sind regelmäßig in der Schule anzutreffen, da sie dort in Funktion des Öffnet externen Link in neuem FensterIntegrationsfachdienstes Dortmund SchülerInnen ab Klasse 8 bei ihrer Berufsorientierung unterstützen und begleiten. Dieses Angebot findet im Rahmen des Projekts Öffnet externen Link in neuem FensterSTAR statt.

Die Chance sich über Angebote zu informieren und Fragen beantwortet zu bekommen, nutzten nicht nur die potentiellen „Neulinge“ an der Schule - auch viele SchülerInnen der höheren Klassenstufen blieben für ein informatives Gespräch stehen.

05.05.2011

Film "25 Jahre ZfG" auf DVD erhältlich

Der anlässlich unseres 25-jährigen Bestehens produzierte Film über die
Geschichte des Zentrums für Gehörlosenkultur liegt nun vor. Er dauert
12:56 Minuten und ist mit Untertiteln und Gebärdensprache unterlegt.

Gegen eine Spende von 5€ und einer Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail mit Ihrer Adresse übersenden
wir Ihnen gerne ein Exemplar.

02.09.2010

Bunte Jubiläumsfeier im Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.

Bunte Ballons, große Gesten und rührende Worte machten die 25-Jahr-Feier des Zentrums für Gehörlosenkultur e.V. (ZfG) am 17. September zu einem gelungenen Fest.

Ulrich Pufhan, Vorstandsvorsitzender des ZfG, der als Vater zweier gehörloser Kinder 1985 den Verein zur Förderung junger gehörloser Menschen mit gegründet hat, war zu Tränen gerührt, als er seine Ansprache hielt. „Wer hätte damals gedacht, dass wir heute hier stehen!” freute er sich zusammen mit Edgar Brandhoff, Vorstand des Deutschen Gehörlosenbundes.

Tatsächlich hat das ZfG und mit ihm Geschäftsführer Joachim Welp und sein Team in den ganzen Jahren immer wieder mit finanziellen Einsparungsmaßnahmen zu kämpfen gehabt. Anschaulich dokumentierte Annette Barlach in ihrem mit Gebärdensprache unterlegten Film auch diese Seiten des sozialen Engagements des Hauses. Alle Redner aus Politik und Sozialwesen betonten den Stellenwert des Zentrums mit seinen vielfältigen Beratungsangeboten.

Ohne Worte fanden der Zauberer (Michael Gick) und der Pantomime (Manfred Pomorin) stets die richtigen Gesten und begrüßten alle Besucher, die aus ganz NRW kamen, um alte und neue Bekannte zu treffen.

Wer wollte, konnte nach dem reichhaltigen Buffet des Wohnheims an einem Gebärdenschnupperkurs teilnehmen, kostenlose Hörtests beim B&D Hörmobil durchführen lassen oder über das Gebärdentheater „Putzteufelchen” lachen. Kinder durften Taschen bedrucken, sich auf der Hüpfburg austoben oder sich schminken lassen.

der Eingang zu unserem Haus
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