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10.09.2016

Impressionen vom Sommerfrühstück am 10.09.2016

 

 

 

 

19.04.2016

Familienausflug in den Zoo

Die Familienhilfe hat am 01.04.2016 einen Ausflug in den Gelsenkirchener Zoo gemacht. In der Zoom-Erlebniswelt konnten 9 Familien bei sonnigem Wetter viele Tiere sehen und die gemeinsame Zeit genießen. Alle beteiligten Kinder und Eltern sowie die begleitenden Familienhelfer hatten großen Spaß und freuen sich auf den nächsten geplanten Ausflug.

 

 

19.05.2016

KOFO „Sei mutig & schau nicht weg! Richtiges Verhalten bei Überfall, Raub und Belästigung“ am 20.04.2016

 

Am Mittwoch, den 20.04.2016 fand in der großen Veranstaltungshalle des Zentrums für Gehörlosenkultur e.V. in Dortmund von 17.00-19.00 Uhr das KOFO zum Thema Zivilcourage statt.

Die beiden Referenten Joachim Splittgerber und Andrea Keimberg von der Polizei Dortmund informierten umfassend und sehr anschaulich über das Thema. Zunächst stand die Entstehung von Gewalt im Vordergrund. Wie kommt es zu einem Überfall, einer Schlägerei? Welches Verhalten wirkt provozierend auf die Täter? Im Anschluss daran verdeutlichten beide Referenten, wie man sich am besten verhält, wenn es zu einer Bedrohungssituationen kommt.

Beide Referenten betonten, dass es wichtig sei, andere Personen aufmerksam zu machen. Neben den eigenen Möglichkeiten sich bemerkbar zu machen, oder den helfenden Einsatz einer Trillerpfeife, stellten sie den sehr hilfreichen sog. Schrillalarm vor. Dieser verunsichert die Täter durch einen dauerhaften, weit reichenden Schrill-Ton. Dadurch alarmiert er andere Personen, so dass diese zur Hilfe eilen können. Einmal ausgelöst, lässt sich der Alarm nur schwer wieder abstellen. Die Batterien sind fest verschlossen, das Gerät ist durch eine widerstandsfähige Hülle geschützt. Der Täter ist mit der Situation überfordert und hat kaum Möglichkeit, den Alarmton zu stoppen. Gelingt es einem dadurch, den Täter zu verwirren oder abzulenken, sollte man immer versuchen, direkt zu anderen Personen zu flüchten.

Frau Keimberg und Herr Splittgerber warnten im Falle eines Angriffs ausdrücklich vor Gegenwehr. Man wisse nie, ob der Angreifer bewaffnet sei. Besser sei es, dem Täter das Diebesgut zu überlassen, denn sobald sie ihre Beute haben, lassen diese in der Regel vom Opfer ab und fliehen.

Zu körperlicher Gegenwehr rieten die Referenten nur im Falle eines sexuellen Übergriffs. Gewalt sollte hierbei nur eingesetzt werden, um sich selbst eine Fluchtmöglichkeit zu verschaffen.

Der Vortrag der beiden Referenten wurde durch Videoauschnitte und ein Rollenspiel aufgelockert. Bereits während des Vortrages gab es zahlreiche Diskussionsbeiträge.

Die Gebärdensprachdolmetscher David Niemann und Gerda Mallek waren für die reibungslose Verständigung verantwortlich.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten, den Dolmetschern und den etwa 80 Besuchern für das gute Gelingen der Veranstaltung.

Das KOFO-Team Dortmund

 


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