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08.11.2019

Das ZfG e.V. beim Kontakttag an der TU Dortmund

Am Freitag, 08.11.2019 findet wieder wie in jedem Jahr der Kontakttag an der TU Dortmund in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften statt. Dabei sollen die Studierenden die Möglichkeit haben, Praxiseinrichtungen und potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. In diesem Jahr haben die StudentInnen auch die Möglichkeit, uns vor Ort kennenzulernen!

Link zur Veranstaltung bei der TU Dortmund

 

26.09.2019

Herbstaktion mit Familienhilfe vom ZfG

Schwimmen im Revierpark Wischlingen - ab ins kühle Nass!

► Wann?  Dienstag, 22.10. 2019

(Anmeldung bis 16.10.2019 bei Familienhilfe)

► Wer? Eltern und Kinder

► Was bezahlen? 5 € Erwachsene / 3 € Kinder

► Wo und wann treffen?

    Treffpunkt 1:

    10:00 Uhr Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.

    Huckarder Str. 2-8, 44147 Dortmund

    Treffpunkt 2:

    10:45 Uhr Eingang Revierpark Wischlingen

    Höfkerstraße 12, 44149 Dortmund

► Was mitbringen?

    Dortmund-Pass (wenn Familie hat)!

    Badeanzug/Badehose

    Badeschlappen

    Handtücher

    Schwimmflügel (wenn Kind braucht)

    Essen und Trinken

 

Wir freuen uns auf einen spaßigen Tag mit Euch/Ihnen!

Das Familienhilfe-Team

 

27.09.2019

Aufarbeiten, was geschah - Stiftung Anerkennung und Hilfe

Herbst-KoFo in deutscher Gebärdensprache am 25.09.2019

Am Mittwoch, 25.09.2019 von 17-19 Uhr hat das Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. in Dortmund zum zweiten KoFo in diesem Jahr eingeladen.

Dabei waren auch Frau Manuela Malur und ihr Kollege Herr Tim Andreas-Werner vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster. Sie informierten über die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“. Weiterhin war Herr Christian Ebmeyer vom DGB als Beauftragter für Gewaltopfer in Heimen als Gast an diesem Tag dabei.

Die Stiftung bietet einmalige Hilfe für Menschen mit Behinderungen, die als Kinder oder Jugendliche Leid und Unrecht erfahren haben in Einrichtungen wie z.B. im Internat für gehörlose Menschen. Viele Menschen leiden bis heute unter den Folgen wie Depression oder Schlafstörungen.

Frau Malur und Herr Andreas-Werner informierten, welche Hilfen die Stiftung leistet (Gespräche, Entschädigungen, etc.) und wie man einen Antrag stellen kann. Im Anschluss an ihren Vortrag standen beide für Fragen zur Verfügung, was zu einem regen Austausch aller Anwesenden führte.

Dieses KoFo wurde von Dolmetscherinnen in DGS übersetzt. Vielen Dank dafür!

Das KOFO-Team Dortmund

Download Flyer

► Download Plakat

mehr Infos zur Stiftung "Anerkennung und Hilfe"

 

21.06.2019

Fotoausstellung „Gebärdenwelt“ und visuelles Feierabendmahl im Rahmen des evangelischen Kirchentags am 21. Juni 2019

Der evangelische Kirchentag ist eine Veranstaltung, in der Inklusion, gegenseitige Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen gelebt werden soll. Daher fanden auch beim diesjährigen Kirchentag in Dortmund zahlreiche Veranstaltungen in Gebärdensprache statt, unter anderem am 21. Juni hier im Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. und im Uniongewerbehof. Von den über 100.000 Besuchern in der Stadt fanden auch zahlreiche den Weg in den Dortmunder Westen, der unter dem Thema „Struktur im Wandel“ stand.

Wie hat sich die Lebenswelt gehörloser Menschen und die Gebärdensprache im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert? In Videobeiträgen mit untertitelten Interviews gehörloser Menschen aus Dortmund sowie anhand der Wanderausstellung „Gebärdenwelt“ der Caritas Emsdetten sind die Veränderungen in Kultur und Sprache anschaulich geworden. In Bildern und Interviews schilderten schwerhörige und gehörlose Menschen ihre persönliche Geschichte und standen am besagten Freitag auch interessierten Besuchern Rede und Antwort.

Abends haben Pfarrer Hendrik Korthaus, Gehörlosenseelsorger in der EKvW
Dortmund - Recklinghausen -  Gladbeck – Bottrop – Dorsten, und seine Kollegen alle gehörlosen und interessierten Besucher des Kirchentages zu einem besonderen, visuellen Abendmahl in die Werkhalle des Uniongewerbehofs eingeladen. Mit Gestik und Gebärdentanz feierten rund 100 Besucher das Feierabendmahl. Danach teilten die Mitarbeiterinnen des ZfG Currywurst und Kartoffelsuppe aus, und die Gäste mit ihren grünen Kirchentagschals aus nah und fern saßen noch lange gemütlich plaudernd beisammen.

 

 

 

Bilder Feierabendmahl im ZfG e.V. 2019

 

                  

  

 

 

 

 

 

22.05.2019

Stark durch Selbsthilfegruppen!

Unser KoFo „Stark durch Selbsthilfe“ am 22.05.2019 startete in diesem Jahr mit einem Abschied. Der Geschäftsführer des ZfG, Herr Joachim Welp, verabschiedete sich von allen TeilnehmerInnen und jahrelangen KlientInnen der ZFG-Beratungsangebote, da er Ende Juni in den Ruhestand gehen wird. Sein Nachfolger, Herr Julian Hardt stellte sich vor. Er wird ab dem 01.07.2019 gemeinsam mit Frau Claudia Dräger die gemeinsame Geschäftsführung übernehmen.

Danach begann das spannende Thema „Stark durch Selbsthilfe“, zu dem die beiden Dozentinnen Frau Lohmann und Frau Heuel (Projektmitarbeiterinnen der Selbsthilfeakademie NRW) über drei inhaltlich aufeinander aufbauende Fragestellungen referierten:

  1. Was ist eine Selbsthilfegruppe?
  2. Welche Aufgabe haben die örtlichen Selbsthilfe-Kontaktstellen?
  3. Welche Angebote bietet die Selbsthilfeakademie NRW?

   

In diesem interessanten Vortrag wurden diese drei Fragen beantwortet und anschaulich erklärt, was Selbsthilfe eigentlich bedeutet. Erklärungen in DGS des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Bochum unterstützten die Präsentation der Selbsthilfeakademie. Es gab sehr viele Rückfragen und einen regen Austausch zu diesem Thema, wodurch sehr deutlich wurde, dass das Interesse an Selbsthilfegruppen sehr groß ist. Dazu berichteten dann einige Teilnehmenden von ihren eigenen Erfahrungen aus ihren Selbsthilfegruppen.

   

Dennoch gibt es im Moment in Dortmund und Umgebung nur sehr wenige Anlaufstellen und Angebote für gehörlose Menschen.
Einige ZuschauerInnen erzählten, dass ein Problem bei der Gründung solcher Gruppen sei, dass die Gehörlosen-Gemeinschaft sehr klein ist und dadurch häufig das Problem auftritt, dass persönliche Themen nicht mit Verschwiegenheit behandelt werden. Gerade gesundheitliche Probleme, die gern in Selbsthilfegruppen miteinander geteilt werden, auch soziale Schwierigkeiten mit Familie und Kindern, psychosoziale Belastungen usw. sollten in einem vertrauten Rahmen besprochen werden, was einige eher als bedenklich in einer Selbsthilfegruppe für gehörlose Menschen empfanden.

Während des KoFo entstand die Idee, diese Problematik in einem nächsten Austauschtreffen mit der Selbsthilfeakademie NRW intensiver zu besprechen, um zu erfahren, was es bedarf, damit Selbsthilfegruppen inklusiv und/oder für gehörlose Menschen aufgebaut und unterstützt werden können.

Wir freuen uns darauf!

 


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